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Fate & Fire

Die Nordlicht-Saga Band 1
Ivy Leagh

Vorweg, die Rezension ist Spoiler frei, aber wie beschreibt man ein Buch, das man nicht beschreiben kann?

Willkommen in einer idyllischen Kleinstadt, in der die Menschen so sind, wie sie sind … oder?
Wir lieben doch alle das Feeling, ein Teil dieser kleinen süßen Welt zu werden. Die Menschen empfangen uns herzlicher, irgendwie anders, sie sind mit ihrer besonderen Art direkt in unserm Herzen.
Was ist jedoch, wenn wir in etwas hineinrutschen, womit wir so nicht gerechnet haben?
Mir ging es mit Fate and Fire so, ich habe es gestern Abend beendet und muss mich ehrlich gesagt immer noch sammeln.
Ich wurde so überrascht, es hat eine Wendung genommen, auf die ich nicht vorbereitet war.
Ich sehe tatsächlich, wie Ivy Leagh vor ihrem Laptop saß und sich lächelnd sagt „Ihr schreit nach etwas Neuem, nach etwas Außergewöhnlichem? Hier habt ihr es!“.

Beim Lesen hatte ich die typischen Vorahnungen, dachte mir „es ist so vorhersehbar“ an dieser Stelle sorry, ich nehme all diese Gedanken zurück. Ich wusste nichts, all meine Vorahnungen wurden erbarmungslos zerstört.
Ich war geschockt wie noch nie und als ich mich davon erholt hatte, ich einfach noch mehr wissen wollte, weil alles so spannend war, war die Spannung weg.
Es war total frustrierend! Es hieß also schnell weiter lesen, bis zum nächsten Spannungspunkt, an dem dann das Gleiche geschieht. Eine wirklich KRASSE Erfahrung, die ich persönlich so noch nie hatte. Versteht das nicht falsch, es ist besser als jedes Auf und Ab einer Achterbahnfahrt.
Mir war, als würde ich mit dem Buch fliegen, in die Tiefe abstürzen und kurz vor dem Abgrund wieder neuen Aufwind bekommen.

Kommen wir zu den unterschiedlichen Charakteren, die ich alle sehr gern hatte. Die Randfiguren waren wirkliche Randfiguren. Natürlich hat man ein wenig Geschichte über jeden einzelnen erfahren, aber der Fokus lag bei den Protagonisten, wodurch man ihnen ganz nahe sein konnte. Es wurde eine intensive Bindung aufgebaut, sodass ich am Ende nicht mal gemerkt habe, dass es das Ende ist. Ich hab nach dem nächsten Kapitel gesucht, ich war noch nicht bereit zu gehen, ich wollte einfach noch ein wenig Zeit mit Emma und Marc verbringen. Sie lesen, fühlen und mit ihnen weiter lachen. Ich war übrigens ab der ersten Sekunde dem Charme von Marc erlegen.

Der Schreibstil, er war so leicht, so unaufdringlich und wunderschön, dass man ihn kaum wahrgenommen hat, er lädt geradezu zum Träumen ein. Mir war nicht bewusst, dass das Buch ein Debüt der Autorin ist, man hat es überhaupt nicht gemerkt. Ich hab explizit noch mal nachgehakt, weil ich so erstaunt war.
Ein ganz großes Lob geht dafür an Ivy Leagh, du hast was ganz Besonderes geschrieben, etwas Wunderschönes kreiert.

Bestimmt hat das Buch auch ein paar schwächen, aber die kann ich euch nicht nennen, außer dem Ende. Wobei man das nicht als Schwäche bezeichnen kann, sondern als starker Abgang indem man den Leser mit sich ziehen. Immerhin will ich den nächsten Band und das am liebsten sofort! Für mich ging sonst alles auf, es hat alles gestimmt und war unglaublich gut durchdacht.

Ich glaube, wie wunderschön das Cover wirklich ist, erkennt man erst, nachdem man das Buch gelesen hat. Ich habe es vorher schon wirklich hübsch gefunden, aber jetzt betrachte ich es mit ganz anderen Augen.
Es wäre ein leichtes hier noch stunden über diese wunderschöne Geschichte, über die Qualität der Autorin und ihrem Zauber zu schreiben, aber ihr müsst diese Erfahrung selbst sammeln. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, ich liebe das Buch. Das Jahr ist noch frisch, aber ich weiß, wenn man mich Ende des Jahres fragt, was meine Highlights waren, wird Fate and Fire darunter sein.

Fate & Fire – NordlichtcSaga Band 1– Planet! Thienemann-Esslinger Verlag GmbH – eBook – 310 Seiten – Rezensionsexemplar

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